Sonntag, 18. September 2011

Wir haben einen Van!

Da denkt man sich nichts weiter, bricht mit zwei Freunden zu einem 2-Tages-Trip nach Cooktown auf und kommt in seinem eigenen Van wieder nach Port Douglas zurück.. Jetzt sind wir glückliche und stolze Besitzer eines gelben 1986er Toyota LiteAce Vans, den seine Vorbesitzer 'Daisy' getauft haben.

Cooktown ist die nördlichste Stadt an Australiens Ostküste und etwa 3,5 Autostunden von Port Douglas entfernt. Manche halten sie für die erste europäische Ansiedlung in Australien, weil James Cook hier 1770 landete, um seine am 'Cape Tribulation' beschädigte 'Endeavour' zu reparieren. Heutzutage ist eine ziemlich abgeschiedene Kleinstadt mit etwa 1300 Einwohnern, deren zwei Pubs unter Woche um 22 Uhr schließen, weil so wenig los ist. Aber natürlich ist sie wunderschön an der Mündung des 'Endeavour'-Flusses gelegen und lässt sich vom Leuchtturm auf dem 'Grassy Hill' atemberaubend überblicken.

Der Weg nach Cooktown war wohl unser erster Vorgeschmack auf zukünftige Touren um den Kontinent und durch das Outback. Nachdem die grünen Hügel um Port Douglas überwunden waren, wurde es immer kahler, trockener und heißer. Die Steppenlandschaft - zum Teil noch verkohlt vom letzten Buschfeuer - wird immer mal wieder von Farmen, Aborigine-Siedlungen und Roadhouses (Tankstellen mit Pub und Campingplatz) unterbrochen, ansonsten bleibt die Straße gerade und die Umgebung gleich. Und der Sand beginnt schon langsam rot zu werden, wohl aber noch nichts im Vergleich zum richtigen Outback.

Es war ein netter kleiner Ausflug, vor allem aber ein so glücklicher Zufall, dass wir über unser neues rollendes Heim gestolpert sind. Und mit dem brechen wir morgen in Richtung Süden auf, unser Roatrip beginnt! Unsere Pläne haben sich mal wieder geändert: Wegen dem heißen Wetter und der Regenzeit im Norden gehen wir erstmal wieder nach Süden und wollen uns Tasmanien anschauen.


Hier noch Bilder aus Cooktown, am Ende sieht man unseren Van:
2011.09 Cooktown

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