Mittwoch, 17. August 2011

Das Kap des Trübsals und der abgefahrene Vogel

Vor ein paar Wochen haben wir mit der ganzen Arbeit hier auch mal einen anständigen Ausflug hinbekommen. Zu sechst haben wir uns eine Familienkutsche für zwei Tage gemietet und sind in Richtung Cape Tribulation und Mossman Gorge aufgebrochen. Das Kap des Trübsals liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Port Douglas und hat seinen bescheuerten Namen von James Cook bekommen, dessen Schiff dort im 18. Jahrhundert auf Grund lief und mühselig wieder repariert werden musste. Heutzutage ist das Kap berühmt, weil dort Regenwald und Great Barrier Reef unmittelbar aufeinander treffen.

Unterwegs waren wir mit dem französischen Pärchen Mickael und Maud, deren einheimischen Freund Napari und unserem gemeinsamen französisch-kanadischen Freund Pascal. Und dank Napari, der sich in der Gegend bestens auskennt, durften wir auch ein paar nette Flecken abseits der Hauptroute genießen. Zum Beispiel das "Blue Hole" mitten im Regenwald, dessen glasklares blaues Wasser wir uns mit Schildkröten geteilt haben. Übernachtet haben wir am menschenleeren "Thornton"-Strand, wo es unter sternenklarem Himmel gegrilltes Känguru und am nächsten Morgen einen wunderschönen Sonnenaufgang zum Frühstück gab. Auf dem Rückweg haben wir die Schlucht in Mossman, dem Nachbarort von Port Douglas, bewandert und uns erneut in glasklares kühles Wasser gestürzt. Und wir konnten einen der abgefahrenen Cassowaries bewundern, ein Strauß-ähnlicher australischer Vogel, der ständig metallisch glänzende Hühnerei-große Samen frisst und wieder ausscheidet, woraus neue Cassowary-Bäume entstehen.


Massenhaft Fotos von unserem Ausflug gibt's hier:
2011.07 Cape Tribulation & Mossman Gorge

Unser Refugium

Zur Abwechslung mal ein paar Videos.. Das ist unser beliebtester Platz hier im kleinen aber feinen Port Douglas. Angrenzend an den ANAZC-Park, wo jeden Sonntag Markt ist und fast täglich in der kleinen "St. Mary's by the Sea"-Kapelle geheiratet wird, befindet sich ein weiterer kleiner Park mit 270-Grad-Ausblick auf den Ozean. Eingerahmt von Palmen versprüht dieses Fleckchen so eine Schönheit und Friedlichkeit, dass wir eigentlich selten am vier Meilen langen Strand auf der anderen Seite des Ortes sind.


Besonders abends zum Sonnenuntergang versammeln sich hier Locals und Touristen und genießen das tägliche Spektakel bei Picknick und einer Flasche Wein. Hier lässt es sich auf jeden Fall super entspannen!



Und hier noch ein paar Impressionen von Port Douglas und unserem Zuhause seit zwei Monaten - dem "Dougies Backpacker Resort":

2011.06-09 Port Douglas

2011.06-09 Port Douglas: Dougies Backpackers