Sorry, dass wir uns jetzt länger nicht mehr gemeldet haben, aber die ersten Wochen hier in Port Douglas waren gefüllt mit Arbeits-, Wohnungs- und Freundesuche ;-) Eingelebt haben wir uns mittlerweile auf jeden Fall, aber der Stand der Dinge könnte noch ein bisschen besser sein. Vera arbeitet seit zwei Wochen im Sheraton Mirage Ressort und ist dort für Frühstück und Mittagessen zuständig. Der Job bringt gutes Geld, aber auch sehr frühes Aufstehen, mit sich. Ich habe jetzt zwei Wochen im Dougies Backpackers, wo wir immer noch wohnen, gearbeitet und nebenher noch ein paar andere Jobs auf Baustellen und Booten gemacht. Und eigentlich sollte ich seit dieser Woche helfen, einen Katamaran im Nachbarort Mossman fertigzubauen, doch das hat leider in letzter Minute doch nicht geklappt. Das wär der Hit gewesen, aber jetzt muss ich mich wieder nach etwas anderem umschauen :-(
Naja, deswegen klappt's jetzt mit Wohnung auch nicht und wir bleiben erstmal in unserem Zelt hier im Dougies Backpackers wohnen, wofür wir doppelt so viel blechen wie für unser Zimmer in Melbourne.. aber wenigstens haben wir viele nette Leute hier und schließlich ist sowieso 'no worries' angesagt. Mal sehen, was die nächsten Tage so jobmäßig bringen.
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| Port Douglas Sunset |
Auf Port Douglas sind wir ja gekommen, weil so viele Leute in Melbourne davon geschwärmt haben. Und es ist wirklich ein sehr schönes Fleckchen Erde! Früher mal Fischerdörfchen, mittlerweile voll mit Ressorts - bestimmt 20 oder 30 Stück -, in denen es sich Betuchte, Stars und Sternchen gut gehen lassen. Da sich der 1000-Seelen-Ort aber über die ganze Länge des Four-Mile-Beaches (also etwa sechs Kilometer) erstreckt, bleibt eine relaxte Atomsphäre unter Palmen.
Das Zentrum des Ortes, das an der Spitze der Landzunge liegt, ist ziemlich überschaubar. Es gibt eine Einkaufs-/Flaniermeile, jeden Sonntag ist Markt im angrenzenden Anzac-Park (dann fährt auch die kleine Dampfeisenbahn durch den Ort). Die Marina beherbergt ein paar weitere Restaurants und die Segelyachten und Ausflugsboote für's Great Barrier Reef und der Yachtclub eins weiter bietet jeden Mittwoch freies Sonnenuntergangs-Segeln an. Den Rest des Ortes machen die Ressorts, Golf- und Tennisplätze und privaten Häuser der Locals aus. Das Fahrrad ist hier das Fortbewegungsmittel der Wahl, vor allem weil sich auch der harte Sand des Four-Mile-Beaches wunderbar als Radlweg eignet. Schön ist's..
Fotos gibt's beim nächsten Mal, das Internet hier in Far North Queensland ist nicht unbedingt das schnellste der Welt..