So, jetzt haben wir uns schon ganz gut eingelebt hier. Wie schon erwähnt, bleiben wir erstmal länger hier bei Helen in Brunswick wohnen, weil es wirklich schön ist und wir für unser Geld viel Luxus genießen. Melbourne ist eine teure Stadt und sucht man im Zentrum nach Wohnungen, bekommt man oft Bruchbuden zu völlig überteuerten Preisen angeboten. Hier haben wir ein großes Haus mit moderner Küche, warmen Wasser zum Duschen, Waschmaschine, Garten und WiFi - das muss man woanders in Melbourne erstmal finden bzw. bezahlen können.
Die Zeit bisher haben wir genutzt, um uns ein paar grundsätzliche Dinge zuzulegen. Die Steuernummer kann man einfach online beantragen. Wenn man keine hat, wird einem pauschal der Höchststeuersatz von - ich glaube - 25% abgezogen. Prepaid-Karten für's Handy kann man in jedem Supermarkt kaufen. Zum Freischalten telefoniert man dann 10 Minuten mit einer weiblichen Computerstimme, der die australische Lebensfreude mit implementiert wurde - Stichwort "Great!". Ein australisches Bankkonto zu eröffnen dauert da schon länger, was allerdings auch eher an der australischen Gelassenheit liegt. Wer in Deutschland Kunden so "langsam" bedienen würde, müsste sich wohl schnell einen neuen Job suchen. Hier ist "No worries" (~ Keine Sorgen) das Motto.
Ansonsten scheinen wir den Sommer mit nach Australien gebracht zu haben. Die Australier sind gespalten in Klimawandel-Anhänger und -Gegner, aber der jetzige Sommer ließ lange auf sich warten. Wir hatten bisher praktisch nur Sonne und letztes Wochenende ein paar richtig heiße Tage, an denen das Thermometer auf knapp 40 Grad gestiegen ist. Die Hitze bringt dann der Nordwind aus dem "Outback" runter, der sich doch eher unangenehm und wie ein Riesenfön anfühlt. Erstaunlich aber, wie die Temperatur innerhalb von Minuten um 20 Grad fällt, wenn der Wind dreht und plötzlich kühle Luft aus der Antarktis weht. Jetzt gerade ist es eher schwül und regnerisch, weil nach der Hitze die Gewitter anrollen.
Vom Zyklon Yasi haben wir hier gar nichts mitbekommen. Der ist 2500 km entfernt von hier auf die Küste des Bundesstaates Queensland getroffen und hat den armen Leuten dort nach der Flut die nächste Naturkatastrophe beschert. Hier in Melbourne - wie wohl im ganzen Land - stehen an jeder Kasse Spendenboxen für den Wiederaufbau in Queensland und es wird diskutiert, ob man kurzfristig den Steuersatz erhöht.
Soweit also zu unseren ersten Tagen hier im Lande. Erste Erfahrungen mit dem hiesigen "Wildlife" haben wir auch schon gemacht. Die Hausspinnen hier sind irgendwie größer und furchteinflößender als bei uns - allerdings genauso ungiftig und ungefährlich, wie uns Helen erklärt hat. Als echter Gentlemen habe ich ihr trotzdem erstmal den Vortritt gelassen, als es darum ging, das Ding aus dem Haus zu bekommen..
Hier noch ein paar Fotos von unserem ersten Strandbesuch im Stadtteil St. Kilda und ein paar weitere Impressionen der ersten Tage in Melbourne:
Die Zeit bisher haben wir genutzt, um uns ein paar grundsätzliche Dinge zuzulegen. Die Steuernummer kann man einfach online beantragen. Wenn man keine hat, wird einem pauschal der Höchststeuersatz von - ich glaube - 25% abgezogen. Prepaid-Karten für's Handy kann man in jedem Supermarkt kaufen. Zum Freischalten telefoniert man dann 10 Minuten mit einer weiblichen Computerstimme, der die australische Lebensfreude mit implementiert wurde - Stichwort "Great!". Ein australisches Bankkonto zu eröffnen dauert da schon länger, was allerdings auch eher an der australischen Gelassenheit liegt. Wer in Deutschland Kunden so "langsam" bedienen würde, müsste sich wohl schnell einen neuen Job suchen. Hier ist "No worries" (~ Keine Sorgen) das Motto.
Ansonsten scheinen wir den Sommer mit nach Australien gebracht zu haben. Die Australier sind gespalten in Klimawandel-Anhänger und -Gegner, aber der jetzige Sommer ließ lange auf sich warten. Wir hatten bisher praktisch nur Sonne und letztes Wochenende ein paar richtig heiße Tage, an denen das Thermometer auf knapp 40 Grad gestiegen ist. Die Hitze bringt dann der Nordwind aus dem "Outback" runter, der sich doch eher unangenehm und wie ein Riesenfön anfühlt. Erstaunlich aber, wie die Temperatur innerhalb von Minuten um 20 Grad fällt, wenn der Wind dreht und plötzlich kühle Luft aus der Antarktis weht. Jetzt gerade ist es eher schwül und regnerisch, weil nach der Hitze die Gewitter anrollen.
Vom Zyklon Yasi haben wir hier gar nichts mitbekommen. Der ist 2500 km entfernt von hier auf die Küste des Bundesstaates Queensland getroffen und hat den armen Leuten dort nach der Flut die nächste Naturkatastrophe beschert. Hier in Melbourne - wie wohl im ganzen Land - stehen an jeder Kasse Spendenboxen für den Wiederaufbau in Queensland und es wird diskutiert, ob man kurzfristig den Steuersatz erhöht.
Soweit also zu unseren ersten Tagen hier im Lande. Erste Erfahrungen mit dem hiesigen "Wildlife" haben wir auch schon gemacht. Die Hausspinnen hier sind irgendwie größer und furchteinflößender als bei uns - allerdings genauso ungiftig und ungefährlich, wie uns Helen erklärt hat. Als echter Gentlemen habe ich ihr trotzdem erstmal den Vortritt gelassen, als es darum ging, das Ding aus dem Haus zu bekommen..
Hier noch ein paar Fotos von unserem ersten Strandbesuch im Stadtteil St. Kilda und ein paar weitere Impressionen der ersten Tage in Melbourne:
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2 Kommentare:
hola
meine fresse, ihr saulumpen! ich sterbe vor neid!!! jammer, jammer! Holt mich sofort ab!
trotzdem alles liebe und gute und viel spass und lasst euch bei der maloche net abzocken!
knutscher. bernadette (die plage aus sulawesi)
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