Mittwoch, 9. Dezember 2009

Langkawi (07.12. - 12.12.2009)

North-West-Malaysia

400 Leute fahren allein jeden Morgen von Penang mit der Faehre nach Langkawi (3,5h) und wir hoffen, dass wir nicht wieder allzu lange nach einer Unterkunft suchen muessen. Vor ein paar Tagen ist eine grosse Marine-Messe auf der Insel zu Ende gegangen und wenigstens die Preise sollten sich wieder normalisiert haben. Unser Taxifahrer erklaert uns, dass alle 2 Jahre die halbe Welt zu dieser Messe nach Langkawi kommt, um neue Waffen einzukaufen. Dieses Jahr kamen allerdings weniger Kriegssuechtige - wegen der Wirtschaftskrise (wenigstens eine positive Nebenwirkung).

Langkawi ist nochmal ein Stueck groesser als Penang aber weniger dicht besiedelt. Ein Grossteil der Hauptinsel (das Archipell hat 99 Inseln, von denen nur 2 bewohnt sind) besteht aus urspruenglichem Regenwald. Vor ein paar Jahren hat die malaysische Regierung das Archipell als steuerfrei erklaert, um Touristen anzulocken. Hat auch (scheinbar) ganz gut geklappt, vor allem dank des neuen internationalen Flughafens. Preislich merkt man das aber eigentlich nur an Tabak und Alkohol, die hier jeweils die Haelfte im Vergleich zum Rest des Landes kosten. Alles andere ist eher ein bisschen teurer als ueblich - die angelockten Touris wollen ja schliesslich von den Locals ein bisschen ausgenommen werden.

Der Cenang-Strand ist unser Zuhause. Der Sandstreifen ist sehr lang, sehr breit und fuer einen typischen Touri-Strand ziemlich schoen. Die vielen Besucher verteilen sich ganz gut hier, es gibt haufenweise nette Bars und Restaurant direkt am Meer und wegen der Ausrichtung nach Westen den allabendlichen Panoramablick auf den Sonnenuntergang. Leider auch hier wieder: Jetskis, Speedboats, Parasailing, Bananaboat-Riding - den ganzen Strand entlang von morgens bis abends.

Verkehrsmittel der Wahl fuer uns ist natuerlich wieder der Roller. Wer ueberbezahlt schon gerne Taxifahrer und darf dann noch nicht mal selber durch die schoene Kuesten- und Tropenwald-Landschaft fahren? Heute ging's in den nordwestlichen Part der Insel, wo eine Sky-Bridge auf 700m einen Ausblick ueber das Archipell und nach Thailand bietet. Rauf geht's mit der Seilbahn, die schwindelerregend hoch ueber den Regenwald dahinschwingt. Ausserdem ein Fluss, der sich von den Huegeln ueber mehrere Terassen, Becken und Wasserfaelle auf Meeresebene herunter ergiesst und ein paar natuerliche Rutschen mit Panoramablick bietet.

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