Singapore
Gerade eben sind wir in unserer Air Asia Maschine ueber die vielen vielen kleinen Inselchen vor und Flaechen von Hochhaeusern in Singapur geflogen und sicher gelandet. Zwischen Sicherheitscheck und Gepaeck abholen ein kurzer Gruss - ueberall hier am Flughafen gibt es freies Internet, das muss genutzt werden. Sieht von oben schon so sauber und riesig aus die Stadt, wir sind gespannt, wie ist durch die Strassen zu wandern.
Das erste, was auffaellt sind die vielen Verbotsschilder, vor allem in den Metros und Stationen. Essen, Trinken, Muell auf den Boden schmeissen kostet 250 Euro, Rauchen 500. Wer Beamten anluegt (ueberall beweisen Kameras begangene Straftaten) oder schlimmeres anstellt, muss mit Pruegelstrafen rechnen (das Schlagrohr soll mit mind. 160 km/h auf das nackte Hinterteil knallen). Wo frueher Inder, Chinesen und andere als Hilfsarbeiter die Stadt aufgebaut haben, sollen heute vor allem gut gebildete Auslaender mit schoenen und sicheren Strassen und Wohnvierteln mit allen Extras angelockt werden. Singapur macht auf heile Welt und die meisten Einwohner arbeiten fleissig, um sich Kreditkarte, Wohnanlage, Auto, etc leisten zu koennen.
Wie sich bei uns in den Einkaufsmeilen Geschaefte aneinanderreihen, stehen hier riesige Shoppingmalls dicht an dicht - vor allem in der Orchad-Rd., die an New York erinnert und gerade zur Vorweihnachtszeit aberwitzig, aber schoen, beleuchtet ist. Wir haben beschlossen, uns hier ein kleines Netbook zu kaufen und hatten die Auswahl einer handvoll 8-stoeckiger Shoppingmalls, in denen es nur Elektronik-Zeug zu kaufen gibt. Wie die Londoner haben sich auch die Singapurianer ein Millenium-Riesenrad hingestellt, natuerlich nochmal groesser. Das Stadtzentrum bietet neben ein paar uebriggebliebenen Kolonial-Prachtbauten vor allem Wolkenkratzer und eben Shoppingmalls en masse + Little India und Chinatown. Weiter draussen gibt es dann vereinzelt Siedlungen mit Einfamilienhaeusern, vor allem aber Hochhaus-Wohnanlagen - die nobleren davon mit Security, Swimming-Pools, Tennisplaetzen, etc. Im Norden des Stadtstaates befindet sich der hochgelobte Zoo, der zwar schoen war, uns aber ein bisschen enttaeuscht hat, weil er gar nicht so barrierefrei ist, wie man gerne behauptet.
Das Angenehme nach 4 Monaten Indonesien ist auf jeden Fall das super ausgebaute Verkehrssystem, die fixen (und nicht allzu hohen) Preise und das Fehlen jeglicher Art von Touriabzocke. Ausserdem haben wir uns hier mit 2 Freundinnen aus der Heimat getroffen, mit denen wir ein paar Tage verbracht haben und von denen wir in Sachen Freundeskreis wieder auf den neuesten Stand gebracht wurden. Ein luxurioeses und kostenloses Zuhause hatten wir so auch, schoen war's! Danke nochmal an alle Beteiligten ;-)
Nach einer schoenen und interessanten Woche im hochmodernen Singapur, wo alles (im Gegenteil zu Indonesien) funktioniert reicht's dann aber auch wieder -> weiter geht die Reise..
Hab ich schon erwaehnt, dass man als Autofahrer sogar bestraft werden kann, wenn man in einem ungewaschenen Gefaehrt auf den schoenen Strassen rumfaehrt? Oder, dass die meist philipinischen Hausmaedchen und andere "niedere" Arbeiter wie Sklaven und Menschen 2. Klasse behandelt werden?
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen