West-Malaysia
Es ist Sockenzeit! Jetzt wissen wir wieder, warum wir seit 4 Monaten Socken in diesem tropischen Klima in unseren Rucksaecken rumschleppen. Abends kann es hier auf 1500m ganz schoen frisch werden und ohne Pulli, Socken und Schuhe geht da nix.
Die Stadt Tanah Rata, in der wir hier sind, ist nicht gerade schoen, erinnert aber mit ihren vielen Hotels auf den Huegeln ein bisschen an den Schwarzwald. Sonst dehnt sich das kleine charmelose Zentrum mit Supermaerkten und Restaurants an der Hauptstrasse aus und wird von ein paar kitschigen Parks und Spielplaetzen ergaenzt.
Gross rumgekommen sind wir noch nicht - das werden wir morgen mittels Roller oder Bus machen. Dann schauen wir uns die Tee- und Erdbeerplantagen und den Regenwald genauer an (ein bisschen was haben wir auf der Herfahrt aus dem Busfenster raus schon gesehen). Bisher waren wir nur nahe der Stadt bei den Robinson Wasserfaellen und im Starbuck's, der in dieses kleine Bergstaedtchen so gar nicht reinpassen will.
Es wurde der Roller, nicht der Bus. 5h haben uns gereicht, die komplette Umgebung anzuschauen. Die riesigen Teeplantagen, die sich saftig gruen und in Mustern ueber die Huegel erstrecken, und ein paar Erdbeer- und Kakteenfelder, die aber mehr grosses Gewaechshaeusern mit Verkaufstresen aehneln. Die gruene huegelige Landschaft hier ist superschoen, die Doerfer und Staedtchen eher nicht so - am besten sind die modernen Strassen, die sich durch die Gegend winden und das Rollerfahren sehr spassig machen.
Als wir ankamen, fanden wir die Kuehle hier im Hochland sehr angenehm. Jetzt aber freuen wir uns wieder auf waermere Gefilde (ohne kalten Nieselregen) - und die werden wir auf den Inseln, die auf dem Reiseplan stehen auch bekommen..
Sonntag, 29. November 2009
Freitag, 27. November 2009
Kuala Lumpur (26.11. - 28.11.2009)
West-Malaysia
Tja, Kuala Lumpur auslassen hat nicht geklappt. Als wir uns gestern Bustickets zu den Cameron-Highlands kaufen wollten, waren die aufgrund der Schulferien schon ausverkauft. Also sind wir in 2h von Melaka in die Hauptstadt gefahren, um von dort einen Bus weiter zu den Highlands zu bekommen. Aber wenn wir doch schon mal in KL sind, sollten wir es uns auch anschauen..
Obwohl wir wirklich keine Lust auf ne weitere Grossstadt haben, latschen wir durch Little India und Teile Chinatowns (die beiden Stadtteile scheinen obligatorisch in asiatischen Staedten zu sein - sind zudem einfach bunter, dreckiger und naeher dran). Natuerlich duerfen auch die Petronas-Zwillingstuerme nicht fehlen, aber leider ist nix mit hochfahren, weil muslimischer Feiertag ist (Hari Raya). Ansonsten gibt's viele weitere Hochhaeuser, das Kolonialviertel und Shopping-Malls.. einfach nix besonderes (mehr) -> wir wollen wieder gruene Huegel sehen ;-)
Aber die Bustickets nach Tanah Rata (Cameron Highlands) sind gekauft und morgen (28.11.) frueh geht's naus aus der Stadt und nei in'd Natur. Dort hat's 18 statt 35 Grad und wahrscheinlich wird's oefter mal regnen, aber es ist vollgestopft mit Teeplantagen und Regenwaeldern statt mit Haeusern und Autos.
Tja, Kuala Lumpur auslassen hat nicht geklappt. Als wir uns gestern Bustickets zu den Cameron-Highlands kaufen wollten, waren die aufgrund der Schulferien schon ausverkauft. Also sind wir in 2h von Melaka in die Hauptstadt gefahren, um von dort einen Bus weiter zu den Highlands zu bekommen. Aber wenn wir doch schon mal in KL sind, sollten wir es uns auch anschauen..
Obwohl wir wirklich keine Lust auf ne weitere Grossstadt haben, latschen wir durch Little India und Teile Chinatowns (die beiden Stadtteile scheinen obligatorisch in asiatischen Staedten zu sein - sind zudem einfach bunter, dreckiger und naeher dran). Natuerlich duerfen auch die Petronas-Zwillingstuerme nicht fehlen, aber leider ist nix mit hochfahren, weil muslimischer Feiertag ist (Hari Raya). Ansonsten gibt's viele weitere Hochhaeuser, das Kolonialviertel und Shopping-Malls.. einfach nix besonderes (mehr) -> wir wollen wieder gruene Huegel sehen ;-)
Aber die Bustickets nach Tanah Rata (Cameron Highlands) sind gekauft und morgen (28.11.) frueh geht's naus aus der Stadt und nei in'd Natur. Dort hat's 18 statt 35 Grad und wahrscheinlich wird's oefter mal regnen, aber es ist vollgestopft mit Teeplantagen und Regenwaeldern statt mit Haeusern und Autos.
Montag, 23. November 2009
Melaka (23.11. - 26.11.2009)
South-West-Malaysia
Heute morgen sind wir mit dem Bus von Singapur nach Malaysia hoch und haben in einem netten Hostel in Melaka eingecheckt. Die Grosstadt (600.000 Einwohner) liegt suedlich von Kuala Lumpur an der Westkueste Malaysias und ist UNESCO Kulturerbe - warum, werden wir uns in den naechsten Tagen anschauen.
So, fast 3 Naechte spaeter koennen wir sagen: Die Stadt ist eigentlich nix dolles.. Kulturerbe ist sie, weil sie vor langer Zeit mal einer der wichtigsten Handelspunkte war (Strasse von Melaka/Malacca) - zuerst waren die Portugiesen, dann die Hollaender und Englaender hier. Es gibt viele alte Bauten, die aber allesamt restauriert und angemalt sind - was der ganzen Historie einen Plastik-Look verleiht. Dutzende Museen, Riesen-Riesenrad (scheinbar beliebt in dieser Gegend), Shopping-Malls und bestimmt 10 McDonald's in 1km Umkreis. Zudem sind gerade Schulferien und die Malaysier stroemen zu den Touristenattraktionen hier - die Innenstadt aehnelt einem Freizeitpark. Lustig sind die Fahrradrikschas, die alle mit haufenweise Blumen geschmueckt sind und mit ihrer Soundanlage gut in die Angeberkolonnen deutscher Innenstaedte passen wuerden. Jeder Rikscha-Fahrer faehrt seinen eigenen Musikstil durch die Gegend, sehr beliebt ist aber Michael Jackson.
Wir werden uns wohl auf die Westkueste Malaysiens beschraenken muessen, da ueberall sonst gerade Regenzeit ist. Ein kleines Auslaeufergewitter hat uns gestern Morgen aufgeweckt. War wahrscheinlich direkt ueber uns, denn auf den Blitz folgte augenblicklich der krachende Donner (und so laut haben wir das noch nie gehoert). Sonst ist es aber superheiss hier - gut, dass es ein paar unterkuehlte Shoppingmalls gibt (mit Weihnachtsdeko und -Musik).
Morgen geht's mit dem Bus weiter in die Cameron Highlands, die noerdlich der Hauptstadt Kuala Lumpur liegen. KL selbst werden wir erstmal auslassen, weil wir nach Singapur und Melaka keinen Bock auf eine weitere Grossstadt haben. Lieber wieder ein bisschen Natur...
Heute morgen sind wir mit dem Bus von Singapur nach Malaysia hoch und haben in einem netten Hostel in Melaka eingecheckt. Die Grosstadt (600.000 Einwohner) liegt suedlich von Kuala Lumpur an der Westkueste Malaysias und ist UNESCO Kulturerbe - warum, werden wir uns in den naechsten Tagen anschauen.
So, fast 3 Naechte spaeter koennen wir sagen: Die Stadt ist eigentlich nix dolles.. Kulturerbe ist sie, weil sie vor langer Zeit mal einer der wichtigsten Handelspunkte war (Strasse von Melaka/Malacca) - zuerst waren die Portugiesen, dann die Hollaender und Englaender hier. Es gibt viele alte Bauten, die aber allesamt restauriert und angemalt sind - was der ganzen Historie einen Plastik-Look verleiht. Dutzende Museen, Riesen-Riesenrad (scheinbar beliebt in dieser Gegend), Shopping-Malls und bestimmt 10 McDonald's in 1km Umkreis. Zudem sind gerade Schulferien und die Malaysier stroemen zu den Touristenattraktionen hier - die Innenstadt aehnelt einem Freizeitpark. Lustig sind die Fahrradrikschas, die alle mit haufenweise Blumen geschmueckt sind und mit ihrer Soundanlage gut in die Angeberkolonnen deutscher Innenstaedte passen wuerden. Jeder Rikscha-Fahrer faehrt seinen eigenen Musikstil durch die Gegend, sehr beliebt ist aber Michael Jackson.
Wir werden uns wohl auf die Westkueste Malaysiens beschraenken muessen, da ueberall sonst gerade Regenzeit ist. Ein kleines Auslaeufergewitter hat uns gestern Morgen aufgeweckt. War wahrscheinlich direkt ueber uns, denn auf den Blitz folgte augenblicklich der krachende Donner (und so laut haben wir das noch nie gehoert). Sonst ist es aber superheiss hier - gut, dass es ein paar unterkuehlte Shoppingmalls gibt (mit Weihnachtsdeko und -Musik).
Morgen geht's mit dem Bus weiter in die Cameron Highlands, die noerdlich der Hauptstadt Kuala Lumpur liegen. KL selbst werden wir erstmal auslassen, weil wir nach Singapur und Melaka keinen Bock auf eine weitere Grossstadt haben. Lieber wieder ein bisschen Natur...
Dienstag, 17. November 2009
Singapur (17.11. - 23.11.2009)
Singapore
Gerade eben sind wir in unserer Air Asia Maschine ueber die vielen vielen kleinen Inselchen vor und Flaechen von Hochhaeusern in Singapur geflogen und sicher gelandet. Zwischen Sicherheitscheck und Gepaeck abholen ein kurzer Gruss - ueberall hier am Flughafen gibt es freies Internet, das muss genutzt werden. Sieht von oben schon so sauber und riesig aus die Stadt, wir sind gespannt, wie ist durch die Strassen zu wandern.
Das erste, was auffaellt sind die vielen Verbotsschilder, vor allem in den Metros und Stationen. Essen, Trinken, Muell auf den Boden schmeissen kostet 250 Euro, Rauchen 500. Wer Beamten anluegt (ueberall beweisen Kameras begangene Straftaten) oder schlimmeres anstellt, muss mit Pruegelstrafen rechnen (das Schlagrohr soll mit mind. 160 km/h auf das nackte Hinterteil knallen). Wo frueher Inder, Chinesen und andere als Hilfsarbeiter die Stadt aufgebaut haben, sollen heute vor allem gut gebildete Auslaender mit schoenen und sicheren Strassen und Wohnvierteln mit allen Extras angelockt werden. Singapur macht auf heile Welt und die meisten Einwohner arbeiten fleissig, um sich Kreditkarte, Wohnanlage, Auto, etc leisten zu koennen.
Wie sich bei uns in den Einkaufsmeilen Geschaefte aneinanderreihen, stehen hier riesige Shoppingmalls dicht an dicht - vor allem in der Orchad-Rd., die an New York erinnert und gerade zur Vorweihnachtszeit aberwitzig, aber schoen, beleuchtet ist. Wir haben beschlossen, uns hier ein kleines Netbook zu kaufen und hatten die Auswahl einer handvoll 8-stoeckiger Shoppingmalls, in denen es nur Elektronik-Zeug zu kaufen gibt. Wie die Londoner haben sich auch die Singapurianer ein Millenium-Riesenrad hingestellt, natuerlich nochmal groesser. Das Stadtzentrum bietet neben ein paar uebriggebliebenen Kolonial-Prachtbauten vor allem Wolkenkratzer und eben Shoppingmalls en masse + Little India und Chinatown. Weiter draussen gibt es dann vereinzelt Siedlungen mit Einfamilienhaeusern, vor allem aber Hochhaus-Wohnanlagen - die nobleren davon mit Security, Swimming-Pools, Tennisplaetzen, etc. Im Norden des Stadtstaates befindet sich der hochgelobte Zoo, der zwar schoen war, uns aber ein bisschen enttaeuscht hat, weil er gar nicht so barrierefrei ist, wie man gerne behauptet.
Das Angenehme nach 4 Monaten Indonesien ist auf jeden Fall das super ausgebaute Verkehrssystem, die fixen (und nicht allzu hohen) Preise und das Fehlen jeglicher Art von Touriabzocke. Ausserdem haben wir uns hier mit 2 Freundinnen aus der Heimat getroffen, mit denen wir ein paar Tage verbracht haben und von denen wir in Sachen Freundeskreis wieder auf den neuesten Stand gebracht wurden. Ein luxurioeses und kostenloses Zuhause hatten wir so auch, schoen war's! Danke nochmal an alle Beteiligten ;-)
Nach einer schoenen und interessanten Woche im hochmodernen Singapur, wo alles (im Gegenteil zu Indonesien) funktioniert reicht's dann aber auch wieder -> weiter geht die Reise..
Hab ich schon erwaehnt, dass man als Autofahrer sogar bestraft werden kann, wenn man in einem ungewaschenen Gefaehrt auf den schoenen Strassen rumfaehrt? Oder, dass die meist philipinischen Hausmaedchen und andere "niedere" Arbeiter wie Sklaven und Menschen 2. Klasse behandelt werden?
Gerade eben sind wir in unserer Air Asia Maschine ueber die vielen vielen kleinen Inselchen vor und Flaechen von Hochhaeusern in Singapur geflogen und sicher gelandet. Zwischen Sicherheitscheck und Gepaeck abholen ein kurzer Gruss - ueberall hier am Flughafen gibt es freies Internet, das muss genutzt werden. Sieht von oben schon so sauber und riesig aus die Stadt, wir sind gespannt, wie ist durch die Strassen zu wandern.
Das erste, was auffaellt sind die vielen Verbotsschilder, vor allem in den Metros und Stationen. Essen, Trinken, Muell auf den Boden schmeissen kostet 250 Euro, Rauchen 500. Wer Beamten anluegt (ueberall beweisen Kameras begangene Straftaten) oder schlimmeres anstellt, muss mit Pruegelstrafen rechnen (das Schlagrohr soll mit mind. 160 km/h auf das nackte Hinterteil knallen). Wo frueher Inder, Chinesen und andere als Hilfsarbeiter die Stadt aufgebaut haben, sollen heute vor allem gut gebildete Auslaender mit schoenen und sicheren Strassen und Wohnvierteln mit allen Extras angelockt werden. Singapur macht auf heile Welt und die meisten Einwohner arbeiten fleissig, um sich Kreditkarte, Wohnanlage, Auto, etc leisten zu koennen.
Wie sich bei uns in den Einkaufsmeilen Geschaefte aneinanderreihen, stehen hier riesige Shoppingmalls dicht an dicht - vor allem in der Orchad-Rd., die an New York erinnert und gerade zur Vorweihnachtszeit aberwitzig, aber schoen, beleuchtet ist. Wir haben beschlossen, uns hier ein kleines Netbook zu kaufen und hatten die Auswahl einer handvoll 8-stoeckiger Shoppingmalls, in denen es nur Elektronik-Zeug zu kaufen gibt. Wie die Londoner haben sich auch die Singapurianer ein Millenium-Riesenrad hingestellt, natuerlich nochmal groesser. Das Stadtzentrum bietet neben ein paar uebriggebliebenen Kolonial-Prachtbauten vor allem Wolkenkratzer und eben Shoppingmalls en masse + Little India und Chinatown. Weiter draussen gibt es dann vereinzelt Siedlungen mit Einfamilienhaeusern, vor allem aber Hochhaus-Wohnanlagen - die nobleren davon mit Security, Swimming-Pools, Tennisplaetzen, etc. Im Norden des Stadtstaates befindet sich der hochgelobte Zoo, der zwar schoen war, uns aber ein bisschen enttaeuscht hat, weil er gar nicht so barrierefrei ist, wie man gerne behauptet.
Das Angenehme nach 4 Monaten Indonesien ist auf jeden Fall das super ausgebaute Verkehrssystem, die fixen (und nicht allzu hohen) Preise und das Fehlen jeglicher Art von Touriabzocke. Ausserdem haben wir uns hier mit 2 Freundinnen aus der Heimat getroffen, mit denen wir ein paar Tage verbracht haben und von denen wir in Sachen Freundeskreis wieder auf den neuesten Stand gebracht wurden. Ein luxurioeses und kostenloses Zuhause hatten wir so auch, schoen war's! Danke nochmal an alle Beteiligten ;-)
Nach einer schoenen und interessanten Woche im hochmodernen Singapur, wo alles (im Gegenteil zu Indonesien) funktioniert reicht's dann aber auch wieder -> weiter geht die Reise..
Hab ich schon erwaehnt, dass man als Autofahrer sogar bestraft werden kann, wenn man in einem ungewaschenen Gefaehrt auf den schoenen Strassen rumfaehrt? Oder, dass die meist philipinischen Hausmaedchen und andere "niedere" Arbeiter wie Sklaven und Menschen 2. Klasse behandelt werden?
Freitag, 13. November 2009
Kuta (13.09. - 17.09.2009)
Bali, Indonesia
Sind heute Mittag gut wieder auf Bali angekommen und haben uns Tickets fuer den 17. nach Singapur gekauft. Also nur noch ein paar Tage, dann wechseln wir mal das Land..
Die Zeit bis dahin verbringen wir jetzt noch in Kuta/Legian/Seminyak (liegt alles an einem Strand und ist zu einem riesigen aetzenden Krebsgeschwuer zusammengewachsen). Sorry, wenn ich das so formuliere, aber wir hatten schon gute Gruende, die Gegend bisher zu meiden. Immergleiche Surfshops, Souvenirshops, Supermaerkte und natuerlich Restaurants, Bars und Hotels erstrecken sich ueber Kilometer und man kommt gar nicht mehr raus aus dem ganzen ueberfuellten Einheitsbrei. Ueberall ununterbrochen Verkehr und Rufe nach "Transport, Souvenir, Scooter, Massage, Fruits, Billbong-Tshirts, Bintang-Tshirts, Halsketten, Armbaender, Eis, Pfeil und Bogen (wer kauft sowas und in welchem Flugzeug nimmt man sowas mit?)". Was viele Deutsche nach Mallorca treibt, treibt viele Australier nach Kuta - aber natuerlich sind alle Nationalitaeten hier vertreten. Stadt, Bars und Strand sind voll mit Leuten, denen wir zum Glueck anderswo in Indonesien nicht begegnet sind. Aber den Rest Bali's haben wir gesehen und man muss ja schliesslich Sachen gesehen haben, bevor man sich drueber auslaesst - also werden wir hier durchhalten ;-)
Sind heute Mittag gut wieder auf Bali angekommen und haben uns Tickets fuer den 17. nach Singapur gekauft. Also nur noch ein paar Tage, dann wechseln wir mal das Land..
Die Zeit bis dahin verbringen wir jetzt noch in Kuta/Legian/Seminyak (liegt alles an einem Strand und ist zu einem riesigen aetzenden Krebsgeschwuer zusammengewachsen). Sorry, wenn ich das so formuliere, aber wir hatten schon gute Gruende, die Gegend bisher zu meiden. Immergleiche Surfshops, Souvenirshops, Supermaerkte und natuerlich Restaurants, Bars und Hotels erstrecken sich ueber Kilometer und man kommt gar nicht mehr raus aus dem ganzen ueberfuellten Einheitsbrei. Ueberall ununterbrochen Verkehr und Rufe nach "Transport, Souvenir, Scooter, Massage, Fruits, Billbong-Tshirts, Bintang-Tshirts, Halsketten, Armbaender, Eis, Pfeil und Bogen (wer kauft sowas und in welchem Flugzeug nimmt man sowas mit?)". Was viele Deutsche nach Mallorca treibt, treibt viele Australier nach Kuta - aber natuerlich sind alle Nationalitaeten hier vertreten. Stadt, Bars und Strand sind voll mit Leuten, denen wir zum Glueck anderswo in Indonesien nicht begegnet sind. Aber den Rest Bali's haben wir gesehen und man muss ja schliesslich Sachen gesehen haben, bevor man sich drueber auslaesst - also werden wir hier durchhalten ;-)
Mittwoch, 11. November 2009
Maumere (07.11. - 13.11.2009)
East-Flores, Indonesia
Die ersten 2 Naechte haben wir 7km westlich von Maumere in einem Bunglow direkt am Strand verbracht und sind dort wieder auf ein paar alte Bekannte von den Komodo Islands gestossen. Fuer 2 weitere Naechte sind wir dann nach Wodong an der Kueste, 27km oestlich der Stadt. Das gleiche dort, ausser dass wir die einzigen Touristen dort waren. Die Straende sind nicht die besten hier (dreckiger Sand oder Steine) und so haben wir die meiste Zeit mit lesen und rumspazieren verbracht.
Frueher war um Maumere einmal eines der besten Tauch/Schnorchel Gebiete der Welt, doch 1992 gab es ein starkes Erdbeben und einen 20m Tsunami, der tausende Opfer und starke Zerstoerung auf dem Land und unter Wasser mit sich brachte. Aus diesem Grund ist auch Maumere selbst nicht gerade ansehnlich, weil es eine chaotisch neu errichtete Stadt ist. Seit heute sind wir direkt in der Stadt und bleiben noch 2 Naechte, bis am 13. November unser Flug zurueck nach Denpasar/Bali geht.
Dort muessen wir dann noch einen billigen Flug nach Singapur ergattern - spaetestens fuer 17. November, wenn unser Indonesien-Visum auslaeuft. Also, weitere News aus Bali oder Singapur!
Nachtrag:
Leider haben wir mit den Visa-Verlaengerungen auf Bali zu viel Zeit vertroedeln muessen. So hatten wir jetzt auf Flores zu wenig Zeit, um auch noch weiter ueber Larantuka (oestlichste Stadt Flores') auf das Solor & Alor Archipell nach Lembata zu kommen, wo die Leute noch Wale jagen duerfen - und zwar so wie auf dem Foto links. 20-25 Wale erlegen die Kerle in den Doerfern dort pro Jahr, indem sie sie mit einem motorisierten 10-Mann-Boot verfolgen und mit all ihrem Koerpergewicht harpunieren. Infrastruktur gibt es dort zwar nicht wirklich, aber naechstes Mal, wenn wir in dieser Ecke sind, muessen wir uns das anschauen.
Die ersten 2 Naechte haben wir 7km westlich von Maumere in einem Bunglow direkt am Strand verbracht und sind dort wieder auf ein paar alte Bekannte von den Komodo Islands gestossen. Fuer 2 weitere Naechte sind wir dann nach Wodong an der Kueste, 27km oestlich der Stadt. Das gleiche dort, ausser dass wir die einzigen Touristen dort waren. Die Straende sind nicht die besten hier (dreckiger Sand oder Steine) und so haben wir die meiste Zeit mit lesen und rumspazieren verbracht.
Frueher war um Maumere einmal eines der besten Tauch/Schnorchel Gebiete der Welt, doch 1992 gab es ein starkes Erdbeben und einen 20m Tsunami, der tausende Opfer und starke Zerstoerung auf dem Land und unter Wasser mit sich brachte. Aus diesem Grund ist auch Maumere selbst nicht gerade ansehnlich, weil es eine chaotisch neu errichtete Stadt ist. Seit heute sind wir direkt in der Stadt und bleiben noch 2 Naechte, bis am 13. November unser Flug zurueck nach Denpasar/Bali geht.
Dort muessen wir dann noch einen billigen Flug nach Singapur ergattern - spaetestens fuer 17. November, wenn unser Indonesien-Visum auslaeuft. Also, weitere News aus Bali oder Singapur!
Nachtrag:
Leider haben wir mit den Visa-Verlaengerungen auf Bali zu viel Zeit vertroedeln muessen. So hatten wir jetzt auf Flores zu wenig Zeit, um auch noch weiter ueber Larantuka (oestlichste Stadt Flores') auf das Solor & Alor Archipell nach Lembata zu kommen, wo die Leute noch Wale jagen duerfen - und zwar so wie auf dem Foto links. 20-25 Wale erlegen die Kerle in den Doerfern dort pro Jahr, indem sie sie mit einem motorisierten 10-Mann-Boot verfolgen und mit all ihrem Koerpergewicht harpunieren. Infrastruktur gibt es dort zwar nicht wirklich, aber naechstes Mal, wenn wir in dieser Ecke sind, muessen wir uns das anschauen.
Moni & Kelimutu (06.11. - 07.11.2009)
Central-Flores, Indonesia
Moni ist ein kleines Dorf auf 600m im Innland der Insel und touristisch, weil es am Fuss des Kelimutus liegt, einer der Hauptattraktionen von Flores. Der Kelimutu ist ein alter Vulkan (ca. 1300m) mit drei nebeneinanderliegenden Kraterseen, deren Farben von Zeit zu Zeit wechseln. Vor kurzem waren die Seen rot, gruen und schwarz, vor laengerem mal rot, weiss und blau (es gibt Bilder davon!) - wir haben sie allerdings leider nur tuerkis, tuerkis und schwarz gesehen. Zum letzten Mal sollen sie die Farbe bei dem Erdbeben auf Sumatra gewechselt haben - warum weiss keiner so genau. Natuerlich sind es verschiedene Mineralien und Zeug im Wasser, die Einheimischen glauben ausserdem an weitere spirituelle Gruende. Die Kelimutu Seen sind fuer sie heilig und der Ort, an den die Seelen der Toten wandern.
Morgens um 4:30 ging's mit dem Motorradtaxi hoch auf den Kelimutu (natuerlich erwarten einen dort auf dem Parkplatz schon Verkaeufer) und zu Fuss bei Sonnenaufgang auf die Aussichtsplattform (natuerlich erwarten einen auch dort Verkaeufer). Zurueck nach Moni sind wir dann gelaufen - durch kleine Doerfer und an Wasserfaellen vorbei. Direkt danach hat uns auch schon unser Shared Taxi nach Maumere abgeholt und so haben wir noch nicht mal 24h in dem kleinen Oertchen verbracht.
Moni ist ein kleines Dorf auf 600m im Innland der Insel und touristisch, weil es am Fuss des Kelimutus liegt, einer der Hauptattraktionen von Flores. Der Kelimutu ist ein alter Vulkan (ca. 1300m) mit drei nebeneinanderliegenden Kraterseen, deren Farben von Zeit zu Zeit wechseln. Vor kurzem waren die Seen rot, gruen und schwarz, vor laengerem mal rot, weiss und blau (es gibt Bilder davon!) - wir haben sie allerdings leider nur tuerkis, tuerkis und schwarz gesehen. Zum letzten Mal sollen sie die Farbe bei dem Erdbeben auf Sumatra gewechselt haben - warum weiss keiner so genau. Natuerlich sind es verschiedene Mineralien und Zeug im Wasser, die Einheimischen glauben ausserdem an weitere spirituelle Gruende. Die Kelimutu Seen sind fuer sie heilig und der Ort, an den die Seelen der Toten wandern.
Morgens um 4:30 ging's mit dem Motorradtaxi hoch auf den Kelimutu (natuerlich erwarten einen dort auf dem Parkplatz schon Verkaeufer) und zu Fuss bei Sonnenaufgang auf die Aussichtsplattform (natuerlich erwarten einen auch dort Verkaeufer). Zurueck nach Moni sind wir dann gelaufen - durch kleine Doerfer und an Wasserfaellen vorbei. Direkt danach hat uns auch schon unser Shared Taxi nach Maumere abgeholt und so haben wir noch nicht mal 24h in dem kleinen Oertchen verbracht.
Donnerstag, 5. November 2009
Bajawa (04.11. - 06.11.2009)
Central-Flores, Indonesia
Hm, das mit Wandern in Cancar war ne Finte. In Wirklichkeit musste sie dort einen fiesen Infekt auskurieren, den sie sich irgendwo eingefangen hatte - Fieber, Kopf- & Bauchschmerzen. Ein deutscher Arzt, den wir auf Saraya kennengelernt haben, hat uns das St. Rafael Krankenhaus in dem kleinen Oertchen Cancar sehr empfohlen, weil er dort selbst mal gearbeitet hatte und es im Vergleich zu den staedtischen Krankenhaeusern auf Flores sehr viel saubere und besser ausgestattet ist. Also haben wir 6 Tage in unserem kleinen Zimmer mit Blick auf den Garten verbracht, bis es ihr wieder gut ging. Schwester Regi aus Stuttgart, die seit unglaublichen 44 Jahren in medizinischen Einrichtungen ihres Ordens in Indonesien arbeitet, hat uns in der Woche bestens versorgt.
Gestern sind wir dann weitergezogen nach Bajawa - weitere 4h Fahrt ueber Flores schlaengelnde Strassen (1x hatten wir ein 2min Stueck, das geradeaus ging). Und heute vormittag sind wir mit Michael und Joseph (Flores ist christlich, so auch die Namen) mit den Motorraedern in der Umgebung rumgefahren und haben uns 2 traditionelle Doerfer angeschaut. Diese Doerfer rund um die 1100m-Stadt Bajawa sind zusammen mit den Heissen Quellen (Vulkan reiht sich an Vulkan auf Flores) so ziemlich der einzige Grund, warum Touristen (wir + 5) hier halten. Die Hotels sind trotzdem voll, weil gerade eine ganze Division Chinsesen da ist, die irgendein Dampfkraftwerk (Vulkane), das aus ihrem Land hier her importiert wurde, zum Laufen bringen sollen.
Morgen werden wir uns weiter auf den Weg nach Maumere machen, wo wir am 13. Nov. einen Flugzeug zureuck nach Bali besteigen werden. Allerdings werden wir erstmal in Moni zwischenstoppen - bis dahin sind's auch wieder 5h staendiges Links-Rechts-Links.
Hm, das mit Wandern in Cancar war ne Finte. In Wirklichkeit musste sie dort einen fiesen Infekt auskurieren, den sie sich irgendwo eingefangen hatte - Fieber, Kopf- & Bauchschmerzen. Ein deutscher Arzt, den wir auf Saraya kennengelernt haben, hat uns das St. Rafael Krankenhaus in dem kleinen Oertchen Cancar sehr empfohlen, weil er dort selbst mal gearbeitet hatte und es im Vergleich zu den staedtischen Krankenhaeusern auf Flores sehr viel saubere und besser ausgestattet ist. Also haben wir 6 Tage in unserem kleinen Zimmer mit Blick auf den Garten verbracht, bis es ihr wieder gut ging. Schwester Regi aus Stuttgart, die seit unglaublichen 44 Jahren in medizinischen Einrichtungen ihres Ordens in Indonesien arbeitet, hat uns in der Woche bestens versorgt.
Gestern sind wir dann weitergezogen nach Bajawa - weitere 4h Fahrt ueber Flores schlaengelnde Strassen (1x hatten wir ein 2min Stueck, das geradeaus ging). Und heute vormittag sind wir mit Michael und Joseph (Flores ist christlich, so auch die Namen) mit den Motorraedern in der Umgebung rumgefahren und haben uns 2 traditionelle Doerfer angeschaut. Diese Doerfer rund um die 1100m-Stadt Bajawa sind zusammen mit den Heissen Quellen (Vulkan reiht sich an Vulkan auf Flores) so ziemlich der einzige Grund, warum Touristen (wir + 5) hier halten. Die Hotels sind trotzdem voll, weil gerade eine ganze Division Chinsesen da ist, die irgendein Dampfkraftwerk (Vulkane), das aus ihrem Land hier her importiert wurde, zum Laufen bringen sollen.
Morgen werden wir uns weiter auf den Weg nach Maumere machen, wo wir am 13. Nov. einen Flugzeug zureuck nach Bali besteigen werden. Allerdings werden wir erstmal in Moni zwischenstoppen - bis dahin sind's auch wieder 5h staendiges Links-Rechts-Links.
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